Dana_See_complete46_edited.jpg

WAS HAT DER MOND DAMIT ZU TUN?

So wie der Mond einen starken Einfluss auf Ebbe und Flut hat, so nimmt man im Yoga an, dass er einen ebenso großen Einfluß auf unseren Körper, unseren Energiefluss und unsere Stimmung hat. Als Frauen erleben wir also kein lineares, sondern ein zyklisches Dasein. Jeden Monat durchlaufen wir einen neuen biologischen Kreislauf. Das bedeutet, dass sich unsere Hormone, Energie und Stimmung in ständiger Veränderung befinden. 


Unter indigenen Völkern, die enger im Einklang mit der Natur leben, menstruieren die Frauen häufig zum gleichen Zeitpunkt und in einem Rhythmus von 29 Tagen. Auch eine volle Mondphase umfasst 29 Tage. In diesen Völkern haben die Frauen zum Vollmond ihren Eisprung und bekommen ihrer Periode zum Neumond. Häufig ziehen sich die Frauen während ihrer Menstruation in das “red tent” zurück. Hier dürfen sie Kraft tanken und Ruhe finden. Sie müssen während dieser Zeit nicht arbeiten. Man nimmt an, dass alle Frauen früher diesem Rhythmus gefolgt sind. Deshalb teilt man den Verlauf des weiblichen Zyklus in die vier Mondphasen ein: Zunehmender Mond (Pre-Eisprung), Vollmond (Eisprung), abnehmender Mond (Post-Eisprung) und Neumond (Periode). Als Frauen erleben wir im Monats- oder Mondrhythmus also kein lineares, sondern ein zyklisches Dasein. Das bedeutet, dass sich unsere Hormone, Energie und Stimmung in ständiger Veränderung befinden. 


Leider haben wir verlernt, auf unsere eigene innere Uhr und unseren Körper zu hören. Hinzu kommt, dass sich die Einstellung der Gesellschaft zur Menstruation in den letzten Jahrhunderten sehr negativ war. So wurde die Periode der Frau nicht mehr als etwas Natürliches betrachtet, sondern mit Scham besetzt. Unsere Gesellschaft suggeriert Frauen während der Tage weiterzumachen, durchzupowern und sich nicht zu beschweren - ein “red tent” gibt es für uns nicht mehr. Dabei wäre dieses so nötig, denn eine Lebensweise, die das Stresslevel hoch hält und keine Pausen erlaubt, kann PMS-, Perioden- und Menopausenbeschwerden sogar verschlimmern oder die Umsetzung eines Kinderwunsches erschweren.

​​


Was heißt das für deine Yoga-Praxis?

Je nach Zyklusphase stehen uns Frauen unterschiedliche Energiereserven zur Verfügung. Zur Zeit des Neumondes, also vor und während deiner Periode, fühlst du dich vielleicht schlapp und energielos. Intensive Yoga-Einheiten wie z.b. Ashtanga oder Vinyasa Yoga würden dich noch mehr auslaugen und können Krämpfe, Kopfschmerzen etc. verschlimmern. Restorative Yoga-Einheiten hingegen schenken dir mehr Energie - und zwar nicht nur für die Zeit während der Periode, sondern auch für den Rest des Monats.


Bei mir lernst du, wie du Zyklus-angepasst Yoga praktizieren kannst, Beschwerden linderst und in einen besseren Kontakt zu deinen Bedürfnissen kommst. Ich schenke dir dein “red tent” während der Periode, aber auch eine Oase der Entspannung vor und während der Menstruation oder Menopause. 

Ich zeige dir, wie du mehr ins Spüren kommst und dir deiner eigenen Bedürfnisse bewusst wirst. So kannst du Dankbarkeit für deinen Zyklus empfinden und mehr Vertrauen in deine weibliche Intuition und schöpferische Kraft fassen. Mit einer femininen Yoga-Praxis unterstützt du deinen Körper und schenkst ihm (und dir) die Zeit und Energie, die er für sein monatliches Ritual braucht. Das wiederum wird dir helfen, bewusster und mit mehr Energie durch deinen Alltag zu gehen. Und dies wirkt sich letztlich auch positiv auf dein Umfeld aus - also Win Win für alle :-).


Frauen in der Menopause

Auch Frauen, die sich in der Phase vor oder bereits in der Menopause befinden profitieren ebenfalls von einer zyklischen Yoga-Praxis. Auch wenn dein Körper nicht mehr die typischen Anzeichen des Zyklus wie Ovulation oder Periode zeigt, so wird es dir dennoch gut tun, dich weiter mit den Mondphasen zu bewegen. Begleiterscheinungen wie Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen etc. kannst du mit einer femininen Yogapraxis lindern und deine Hormone in Balance halten. So kannst du dich besser auf die "wise woman" Phase in deinem Leben vorbereiten und lernst, auch diesen Lebensabschnitt zu schätzen.


Hinweis

Bitte mach dir keine Gedanken, wenn deine Periode länger oder kürzer als 29 Tage dauert oder dein Zyklus nicht mit den Mondphasen übereinstimmt. Wir leben nicht mehr im Einklang mit der Natur. Zudem ist jeder Körper anders und wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst, die den Zyklus verändern. 

Du hast Fragen, möchtest mehr erfahren oder an einem individuellen Problem arbeiten? Dann kontaktiere mich noch heute oder melde dich zu einer Probestunde an. Ich freue mich auf dich!